In dieser Folge spricht Henrik Zaborowski mit Elisabeth Tophinke darüber, warum Vereinbarkeit von Beruf & Familie / Privatleben nicht nur für Mitarbeitende ein Gewinn ist, sondern für Unternehmen ein echter Produktivitätshebel.
Denn Studien zeigen: Gute Führung steigert die Produktivität von Teams um bis zu 22 %. Und gute Führung braucht Vertrauen, Klarheit und lebensphasenorientierte Rahmenbedingungen – gerade, wenn Teams in Teilzeit arbeiten.
Warum fällt es uns dann so schwer, Führung in Teilzeit zuzulassen? Oder Arbeit und Kehrarbeit als gleichwertig zu denken? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Elisabeth in ihrem eigenen Podcast. Und hat heute ein paar Gedanken dazu mit Henrik geteilt.
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Ganz ehrlich, der Teil mit der Führung in Teilzeit hat mich kurz stutzen lassen, weil es aus meiner Erfahrung oft eher an klaren Strukturen scheitert als an fehlendem Mut. In meinem Umfeld funktioniert Vereinbarkeit deutlich besser, sobald Verantwortlichkeiten sauber aufgeteilt sind.
Bei uns im Betrieb setzen wir stark auf Arbeits und Gesundheitsschutz und wollen solche Grundlagen dauerhaft und rechtssicher integrieren, was am Ende auch für entspanntere Teams sorgt.
Vielleicht wäre das ein Ansatz den ihr auch in eurem Podcast mal vertiefen könnt
Moin Mick, vielen Dank für die Ergänzung. Ja, fehlende Strukturen sind definitiv ein wichtiger Grund. Aber die werden aus meiner Erfahrung nicht geschaffen, weil der Mut dazu fehlt 😉 Es ist immer noch die Angst vor dem Kontrollverlust oder dass meine Mitarbeitende nicht genug arbeiten, wenn sie in Teilzeit und remote arbeiten. Da ist noch ganz viel Optimierungsbedarf.