Wie lesen Unternehmen Bewerbungen? Das ist eine Frage, die viele Jobsuchende umtreibt. Denn wenn auf die Bewerbung für den Job, der nach eigener Meinung perfekt passt, doch wieder nur eine Standardabsage kommt, fragen sich viele Bewerber:innen zu Recht: „Wie kann das eigentlich sein?“ Oder noch schlimmer: „Was habe ich falsch gemacht?“. Antworten auf diese Fragen gab Henrik Zaborowski bei den Recruiting Tagen des VDI am 8.10.25 in Köln. In 20 kurzweiligen Minuten gab er den interessierten Jobsucher:innen, aber auch den Mitarbeiter:innen an den Messeständen der Unternehmen ehrliche Antworten aus seinen 25 Jahren Recruitingerfahrung.
Eine kleine Zusammenfassung der Inhalte gibt es hier im Artikel vom VDI.
Wenn Du noch mehr wissen möchtest, empfehlen wir Dir das Buch zum Thema von Henrik: „Absage? Aber ich passe doch perfekt! Die ganze Wahrheit, warum Deine Bewerbung nicht erfolgreich war“.


Zwischen all den Absagen steckt oft mehr System als Gefühl, das wurde hier gut greifbar. Etwas zu kurz kommt für mein Empfinden die Frage, wie digitale Vorauswahl echte Persönlichkeiten filtern soll.
In der Praxis zeigen moderne Servicelösungen ja, wie stark Prozesse beschleunigt werden können, aber auch wie leicht Nuancen verloren gehen. Meinst du, Bewerbungen werden künftig noch stärker nach festen Mustern gelesen?
Vielen Dank für Deinen Kommenatar, Fabian. Zu Deiner Frage: Das kommt darauf an, ob die Zahl der Bewerbungen steigt oder fällt. Im Moment werden die Massen durch ein System gejagt, da gehen Nuancen definitiv verloren. Wenn die Bewerbungszahlen wieder weniger werden, gibt es wieder eine Chance auf offene Gespräche. Das wird früher oder später der Fall sein, aber im Moment wird es wohl noch etwas dauern.