In dieser sehr persönlichen Folge spreche ich mit Eva Stock über die aktuelle Zerreißprobe unseres Sozialstaats und die wachsende Kluft zwischen wirtschaftlichen Notwendigkeiten und sozialer Gerechtigkeit im Arbeitsmarkt 2026.
Eva ist Soziologin, erfahrene HR-Expertin und Führungskraft und eine der bekanntesten Stimmen in der deutschen Personalbranche. Sie ist Mitgründerin der Initiative „Love HR, Hate Racism“ und setzt sich für Demokratie und Haltung in der Arbeitswelt ein.
Wir beleuchten, warum der Ruf nach Flexibilität am Arbeitsmarkt oft auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen wird und wie wir als Unternehmer:innen und Arbeitnehmer:innen wieder in einen ehrlichen Dialog kommen können.
Eva teilt ihre einzigartigen Einblicke aus der HR-Bubble, dem Mittelstand und ihrem Engagement für Demokratie am Arbeitsplatz.
Unsere Kernthemen:
- Die Illusion des „Sprungbretts“ im Niedriglohnsektor und die Realität von Armut.
- Warum Unternehmen in guten Jahren Gewinne privatisieren, aber in Krisen Verluste vergesellschaften wollen.
- Der Unterschied zwischen echtem unternehmerischem Risiko und der Komfortzone in Konzernen.
- Wie fehlende Transparenz und Angst auf beiden Seiten (Chef:innen und Mitarbeitende) zu Eskalationen führen.
- Die Notwendigkeit einer Vermögensbesteuerung als fairen Ausgleich für den Sozialstaat.
- Warum „American-Style“ (Hire and Fire) ohne soziales Netz keine Lösung für Deutschland ist.
- Evas Engagement bei „Love HR, hate Racism“ für eine demokratische Haltung in Unternehmen.
Wie erlebst Du die Stimmung aktuell? Siehst Du Bereiche, in denen Arbeitgeber und Belegschaft gemeinsam Lösungen suchen – oder überwiegt schon das „Wir gegen die“?
Schreibt es mir gerne in die Kommentare. 👇
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